Line-/Dotwork/Geometric Tattoo

Was ist der Dotwork Tattoostil?

Der Dotwork Tattoostil gehört mit zu den neuesten Styles in der Szene. Kunstkenner gehen davon aus, dass sich der Stil aus dem späten Impressionismus heraus etablierte, da er dem zugehörigen Pointillismus um 19 hdt. stark ähnelt.
Der Begriff Pointillismus lässt sich vom Englischen „point“ für „Punkt“ ableiten. Dot-work bedeutet übersetzt „Punkt-Arbeit“. Beide Begriffe beschreiben also eine Kunsttechnik, bei der sich ein Werk mithilfe von Punkten zusammensetzt. Im Vergleich zum farbenfrohen Pointilissmus spielt es bei der Dotwork-Technik keine Rolle, ob das gesamte Motiv aus Punkten besteht oder wie, vor allem bei geometrischen Mustern üblich, nur die Schattierung durch kleine Stiche definiert wird. Gerade Mandalas profitieren von der filigranen Technik, da sich die harten Linien der Muster so eindrucksvoll betonen lassen.

Wichtige Informationen zu Dotwork Tattoos

Dotwork Tattoos leben von der Freiheit des Künstlers. Natürlich ist es besonders wichtig, dass der Tätowierer nicht nur kreativ arbeitet sondern sich auch an einen gewissen Qualitätsstandard hält. Denn unsauber gesetzte Punkte oder unpassende Farben sorgen für Muster, die mit ihrer Beschaffenheit mehr Chaos statt Symbolik ausstrahlen, egal wie ideenreich das Motiv ist oder mit welcher Absicht es in Auftrag gegeben wurde. Es ist also wichtig, absolut akkurat zu arbeiten und den Stil mit künstlerischem Bewusstsein anzuwenden.
Die einzelnen Punkte können je nach beabsichtigter Wirkung unterschiedlich groß gestochen werden. Da die Motive in der Regel einfarbig, vor allem mit schwarzer oder grauer Tinte, gestochen werden, bestimmen sich Licht, Schatten und 3D-Effekte durch die Dichte der Punkte. Um die aufwändige Arbeitsphase so angenehm wie möglich zu machen bietet es sich als Artist an, geeignete Werkzeuge und Tinten zu wählen, um den Dotwork-Style zu individualisieren. Anders als beim Stechen üblicher